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Tourismus / Stadt Neuwied
25.01.2006 10:39
Sehenswürdigkeiten in Engers
Als uralte Siedlung in bevorzugter Lage muß Engers rasch ein vorrangiges Ansehen erworben haben, denn der um 1190 erstmals urkundlich erwähnte Ort wurde namengebender Vorort des karolingischen Verwaltungsbezirks Engersgau.
Altes Rathaus und Schloßschenke

Der große Brand vom 14. August 1778, der fast die ganze obere Stadt vernichtete, ließ zwei der schönsten alten Häuser beim Marktplatz vor dem Schloßhof verschont: das Alte Rathaus von 1642 und die Schloßschenke von 1621. Der stabile Bau des alten Rathauses mit seinem alten Brandglockentürmchen und dem neuen Balkon wird nach Renovierungsarbeiten seit 1953 immer noch für öffentliche Zwecke genutzt. Zusammen mit dem Wirtshaus im Schmuck seiner beiden geschnitzten und geschweiften Giebel und einem weiteren gepflegten Fachwerkbau gegenüber hat diese Häusergruppe dem Platz vor dem Schloßhof etwas vom Zauber seiner beschaulichen Vergangenheit bewahrt.
Die alte Stadtbefestigung

Die wohl erst nach 1371 begonnene Stadtbefestigung, die im 17. Jahrhundert schon nicht mehr ganz intakt ist, umzog die Stadt in einem Halbkreis, angefangen beim heute noch stehenden Grauen Turm im Zuge der Grünewaldstraße und Falksgasse, weiter im Bogen die Alte Schloßstraße und die Clemensstraße durchquerend zwischen Kirche und Friedhof her, markiert durch den ebenfalls noch stehenden Wehrturm und das "Duckesje" an der Klosterstraße), dem Gegenstück zum Grauen Turm am anderen Ende, wieder zum Rhein hin. An der Rheinfront selbst ist die Stadtmauer, teils von Häusern überbaut, heute nur noch in einigen Resten vorhanden.
Der Planetenlehrpfad

Der Planetenlehrpfad am Engerser Rheinufer, der entlang des Naturschutzgebiets "Urmitzer Werth" führt, soll den räumlichen Aufbau des Sonnensystems - der engsten kosmischen Nachbarschaft der Erde - veranschaulichen und ein Gefühl der ungeheuren Weite vermitteln, die den Planeten für ihre Bahn um die Sonne zur Verfügung steht.
Maßstabsgetreu wurden die Sonne und die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto in ihren Größen und Abständen so verkleinert, dass das Sonnensystem dargestellt wird. Pluto, der äußerste Planet des Sonnensystems, liegt im Modell ca. 4,3 Kilometer von der Sonne entfernt.
Der allernächste Fixstern wäre nach diesem Modell schon fast 30.000 Kilometer entfernt!
Ein Normaler Spaziergang von der "Sonne" zur "Erde" dauert etwa eine Minute. In Wirklichkeit hätte der Spaziergänger etwa 150.000.000 Kilometer zurückgelegt. Das Licht, das in der Sekunde immerhin fast 300.000 Kilometer zurücklegt, braucht dazu acht Minuten. Dies bedeutet: Auf dem Planetenlehrpfad bewegt man sich mit achtfacher Lichtgeschwindigkeit.
Beginnen wir unsere Wanderung und stellen wir fest, dass unser Planet eine winzige und zerbrechliche Welt ist, mit der wir sorgfältig umgehen sollten.
Quelle: Stadtverwaltung Neuwied

Der große Brand vom 14. August 1778, der fast die ganze obere Stadt vernichtete, ließ zwei der schönsten alten Häuser beim Marktplatz vor dem Schloßhof verschont: das Alte Rathaus von 1642 und die Schloßschenke von 1621. Der stabile Bau des alten Rathauses mit seinem alten Brandglockentürmchen und dem neuen Balkon wird nach Renovierungsarbeiten seit 1953 immer noch für öffentliche Zwecke genutzt. Zusammen mit dem Wirtshaus im Schmuck seiner beiden geschnitzten und geschweiften Giebel und einem weiteren gepflegten Fachwerkbau gegenüber hat diese Häusergruppe dem Platz vor dem Schloßhof etwas vom Zauber seiner beschaulichen Vergangenheit bewahrt.
Die alte Stadtbefestigung

Die wohl erst nach 1371 begonnene Stadtbefestigung, die im 17. Jahrhundert schon nicht mehr ganz intakt ist, umzog die Stadt in einem Halbkreis, angefangen beim heute noch stehenden Grauen Turm im Zuge der Grünewaldstraße und Falksgasse, weiter im Bogen die Alte Schloßstraße und die Clemensstraße durchquerend zwischen Kirche und Friedhof her, markiert durch den ebenfalls noch stehenden Wehrturm und das "Duckesje" an der Klosterstraße), dem Gegenstück zum Grauen Turm am anderen Ende, wieder zum Rhein hin. An der Rheinfront selbst ist die Stadtmauer, teils von Häusern überbaut, heute nur noch in einigen Resten vorhanden.
Der Planetenlehrpfad

Der Planetenlehrpfad am Engerser Rheinufer, der entlang des Naturschutzgebiets "Urmitzer Werth" führt, soll den räumlichen Aufbau des Sonnensystems - der engsten kosmischen Nachbarschaft der Erde - veranschaulichen und ein Gefühl der ungeheuren Weite vermitteln, die den Planeten für ihre Bahn um die Sonne zur Verfügung steht.
Maßstabsgetreu wurden die Sonne und die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto in ihren Größen und Abständen so verkleinert, dass das Sonnensystem dargestellt wird. Pluto, der äußerste Planet des Sonnensystems, liegt im Modell ca. 4,3 Kilometer von der Sonne entfernt.
Der allernächste Fixstern wäre nach diesem Modell schon fast 30.000 Kilometer entfernt!
Ein Normaler Spaziergang von der "Sonne" zur "Erde" dauert etwa eine Minute. In Wirklichkeit hätte der Spaziergänger etwa 150.000.000 Kilometer zurückgelegt. Das Licht, das in der Sekunde immerhin fast 300.000 Kilometer zurücklegt, braucht dazu acht Minuten. Dies bedeutet: Auf dem Planetenlehrpfad bewegt man sich mit achtfacher Lichtgeschwindigkeit.
Beginnen wir unsere Wanderung und stellen wir fest, dass unser Planet eine winzige und zerbrechliche Welt ist, mit der wir sorgfältig umgehen sollten.
Quelle: Stadtverwaltung Neuwied
Blickpunkt Neuwied
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07.09.2010 - Stadt Neuwied
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05.09.2010 - Veranstaltungen
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Die Redaktion Blickpunkt BObiKO verlost in Kooperation mit den jeweiligen Veranstaltern Eintrittskarten für folgende Veranstaltungen:
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